Wie funktionieren Suchmaschinen: Zufassung Teil 5/5

In einem ersten Schritt erfassen Suchmaschinen mit Hilfe der Crawler immer wieder neue Dokumente und überprüfen bereits Erfasstes auf Änderungen. Dazu sucht ein Crawler der Reihe nach Server für Server ab, lädt die dort vorhandenen Dokumente herunter und wertet diese inhaltlich aus. Dazu wird jeder Text einzeln analysiert, seine Begriffe erfasst, sortiert (Verschlagwortung) und letztlich in Verbindung mit den Internet-Adressen der einzelnen Websites gespeichert. Wenn Nutzer nun eine Suchmaschine aufrufen und eine Suchanfrage in die Suchmaske eingeben, werden die Begriffe in der vorbereiteten Datenbank - dem Index - gesucht. Die dazugehörenden Fundstellen werden mit weiteren Informationen zusammengeführt und in Form der Ihnen bekannten Liste mit Suchergebnissen ausgegeben. Dieser Searcher ist somit die einzig sichtbare Funktion der Suchmaschinen. Er wertet die Suchanfrage aus, indem er während einer Suchanfrage die eingegebenen Informationen mit den im Index gespeicherten Informationen abgleicht und die Ergebnisse ausgibt.

Dabei wird vom jeweiligen Suchmaschinenbetreiber vordefinierten Algorithmen gefolgt und letztlich werden aus diesen Algorithmen Antworten. Wie Google selbst die Suche beschreibt, lesen Sie unter einem weiterführenden Link am Ende dieses Artikels.

Bitte beachten: Die Suchmaschinenbetreiber halten ihre Algorithmen streng geheim! Auch Experten ist nicht im Detail bekannt, welche Suchmaschine welche Elemente einliest bzw. gewichtet und wie Suchmaschinen Texte letztlich analysieren und indexieren.'

Des Weiteren werden die Innovations- und Veränderungszyklen, also die Zeiträume in denen die Suchmaschinenbetreiber ihre Such-Algorithmen verändern, immer kürzer. Das hat zur Folge, dass sich in immer kürzeren Abständen auf neue Anforderungen von Seiten der Suchmaschinenoptimierer eingestellt werden muss. Was gestern gut funktionierte, muss es morgen noch lange nicht. Anhand der Geschichte des Google-Algorithmus lässt sich dieses Phänomen gut veranschaulichen und aufzeigen, dass Google heutzutage bevorzugt auf selbstlernende Algorithmen setzt.

Was bedeutet das nun für mich und meine Website?

Es ergeben sich daraus aktuell zwei grundlegende Voraussetzungen für die qualitativ hochwertige Optimierung Eurer Website:
1.    Die  Website sollte auf thematisch relevanten Seiten verlinkt sein, um zügig gefunden zu werden.
2.    Die Website sollte „echte" Textinhalte enthalten, damit die Inhalte der Website von den angesprochenen Crawlern gescannt und indexiert werden kann. Texte in Grafiken sowie JavaScript oder Flash sind hingegen zu vermeiden - auch wenn sie optisch tolle Möglichkeiten der Gestaltung bieten.

Die gesammelten Informationen können dann nicht nur quantitativ zusammen getragen werden, sondern auch qualitativ bewertet. Für Euch  und Eure Website bedeutet dies, dass die Inhalte aufgrund von Wortwahl und Häufigkeit beurteilt werden, was wiederum Einfluss auf das spätere Ranking nimmt.

Überprüft zum Beispiel, ob in die Website eingebundene Grafiken mit so genannten Alt-Texten versehen sind. Das sind alternative Kurzbeschreibungen der Bilder, die einem Crawler ermöglichen dem jeweiligen Bild seinen Inhalt auch auf Textebene zuzuordnen und diese so zu indexieren. Vermeidet auch in jedem Fall Duplicate-Content, also wortgleiche Inhalte auf verschiedenen Seiten, da Suchmaschinen diese grundsätzlich negativ bewerten und Euch bzw. Eure Website entsprechend abwerten.

Weiterführende Links:

Googles History auf einen Blick  

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12 Apr, 2013