Ist Social Media das Richtige für dein Unternehmen?

Viel mehr Social Media Plattformen als du denkst

Social Media hat sich zu einem festen Teil unseres täglichen Lebens entwickelt. Ein Internetnutzer besitzt im Durchschnitt mittlerweile 8,5 Social Media Accounts. Selbst diejenigen von uns, die nicht auf diesen Plattformen sind, sehen häufig Geschichten in den Medien über den genialen Einsatz von Social Media für die PR: von Starbuck’s bunten Einhorn Frappuccinos bis hin zu John Lewis’ exzellentem Einsatz von Social Media um mit den jährlichen ikonischen Weihnachtsanzeigen für Begeisterung zu sorgen.

Bitte vergiss für einen Moment die Regenbogen Einhorn Frappuccinos, denn es ist Zeit, sich mit einer wichtigen Frage auseinanderzusetzen: Wie viel Zeit solltest du mit deinem Unternehmen in Social Media investieren?


Die großen Player in den sozialen Medien

Bevor zu der Entscheidung kommen, ob Social Media Plattformen als Marketingkanal nützlich sein können, werfen wir einen Blick auf die führenden Player:

Wie wir bereits gesehen haben, liegt die durchschnittliche Anzahl der Social Media Accounts bei 8,5. Welche weiteren Plattformen, abgesehen von den drei großen Facebook, Instagram und Twitter, gibt es also noch?

Tatsächlich ist die meistbesuchte Plattform nicht einmal eine dieser drei; wir alle verbringen viel Zeit auf dieser Webseite, vergessen jedoch manchmal ihre “Sozialen Funktionen”, oder versuchen zumindest, uns von den irrsinnigen und unzähligen Videokommentaren fernzuhalten. Youtube ist die Nummer eins und wird von 86% der Internetnutzer besucht (China ausgenommen).

Die nächsten beiden auf der Liste sind Anwendungen, die die meisten von uns täglich nutzen. Sie gehören beide zu Facebook: Facebook Messenger und WhatsApp. Die erste wird von 72% und die zweite von 66% der Menschen online genutzt (China ausgenommen).

Dann haben wir noch zwei Unternehmen im Besitz von Microsoft: Linkedin und Skype mit 40% und 35%, und schließlich den Ausreißer Snapchat. Diese Plattform ist in dieser Auflistung einzigartig, da sie die einzige ist, die weder Google, noch Facebook oder Microsoft gehört.


Großes Business für große Unternehmen

Wir haben gesehen, dass 9 von 10 der führenden Social Media Plattformen im Besitz von Großunternehmen sind. Aus der Sicht eines Geschäftsinhabers kann dies entweder eine gute oder schlechte Nachricht sein; Social Media Besitzer verdienen offensichtlich Geld: An einem Mittwoch im Jahr 2018 verdiente Mark Zuckerberg 1,7 Milliarden Dollar mit der Ankündigung einer neuen Funktion bei Instagram.

Doch ob es sich lohnt, das Budget und die Zeit für die Interaktion mit Social Media zu investieren, ist noch nicht klar. Denn Inhalte, die du auf Social Media veröffentlichst, können womöglich mehr Verkaufserfolge bringen, wenn sie sich auf der Webseite des Anbieters oder in deinen Verzeichniseinrägen befinden.

Der Geschäftswert von Social Media hängt von der Größe und Branche deines Unternehmens ab. Social Media ist definitiv eine attraktive Perspektive für Marken, die sich an jüngere Generationen richten.

Eine Studie ergab, dass Social Media seit 2017 unter den 16- bis 24-Jährigen zum einflussreichsten digitalen Marketingkanal geworden ist. 

Diese Studie ergab auch, dass mehr als 4 von 10 soziale Netzwerke nutzen, um nach neuen Marken oder Produkten zu suchen. Eine beträchtliche Anzahl an Menschen nutzt also Social Media, um ihrer Kaufentscheidung nachzugehen. 

Die Fakten sprechen für die Idee, dass Social Media genutzt werden kann, um die Markenbekanntheit zu stärken und auszubauen. 22% der Verbraucher im Internet haben im vergangenen Monat eine Marke in sozialen Netzwerken “geliket” oder sind ihr “gefolgt”.

Vermeide das Social Media Echo!

Doch wie sieht es mit mittleren und kleinen Unternehmen aus? Für diese ist es nicht ganz so einfach; sie verfügen nicht über eine gewisse Support Basis oder ein Konzept ihrer Marke, die jedoch erforderlich ist, um das Beste aus diesem Aspekt in den sozialen Medien herauszuholen.

Wenn KMU nicht die richtige Strategie haben, sind sie anfällig für den Echo-Effekt: Wenn ein Unternehmen beispielsweise wirklich nur zu sich selbst spricht und keine neuen Kunden findet; oder wenn es mit einigen hundert Kontakten hauptsächlich mit Kollegen, der Familie und Freunden kommuniziert, die das Angebot des Unternehmens sowieso nutzen würden.

Unternehmen in dieser Situation können mit ihrer Zeit und dem digitalen Marketing-Budget deutlich produktivere Dinge tun. Sie sollten zumindest ihre Social Media Strategie überdenken.


KMU arbeitet zuerst an eurer lokalen SEO

Jedes kleine oder mittlere Unternehmen mit Firmenstandorten und Räumlichkeiten muss sicherstellen, dass sie auf allen wichtigen Online-Karten, in Suchmaschinen und lokalen Verzeichnissen zu finden ist, bevor es überhaupt an Social Media denken kann.

Denn was nützt es den Social Media-Nutzern, wenn sie zwar die Facebook-Seite deines Unternehmens finden, aber dein Unternehmen selbst nicht?

Auch Social Media kann einen wichtigen Einfluss auf jüngere Generationen haben, doch es gibt noch etwas Wichtigeres als das; hast du jemals versucht, jemanden unter dreißig Jahren nach dem Weg zu fragen?

Die Generation, die es überhaupt versteht, eine Karte richtig zu halten, wird mit steigender Tendenz in der Unterzahl sein.

Vor allem für die Generation Millennium und der Generation Z, könnte dein Geschäft oder Restaurant, wenn es nicht in Suchmaschinen oder Google Maps zu finden ist, genauso gut auch auf dem Pluto sein. Um sicherzustellen, dass Kunden dein Unternehmen finden können, solltest du darauf achten, dass du eine effektive lokale SEO-Strategie hast.

Ein wichtiger Teil dieser Strategie muss darin bestehen, effektive Verzeichnislisten in allen wichtigen lokalen Verzeichnissen, einschließlich Google My Business einzurichten. Dies wird die Sichtbarkeit deiner Website in Suchmaschinen, sowie in Verzeichnissen und Online-Karten verbessern.

Lokale Verzeichnisse sind ebenso ein wichtiger Einflussfaktor auf die Kaufentscheidung der Verbraucher, da viele von ihnen auch Bereiche für Rezensionen haben. Wenn diese Präsenz effektiv gesteuert wird, kann sie Vertrauen in dein Unternehmen und neue Kunden gewinnen.

Sie suchen bereits in Verzeichnissen nach dir

Verzeichnislisten können durchaus effektiver sein als ein Social-Media-Profil, da diese den Menschen dazu dienen, ein Unternehmen in einer bestimmten Branche zu finden, anstatt ihre Freunde auszuspionieren.

Verzeichniseinträge sind besonders nützlich für KMU wie zum Beispiel Restaurants: Eine aktuelle Studie ergab, dass 90% der Verbraucher in den USA und 87% in Großbritannien durch Tripadvisor inspiriert wurden, neue Restaurants auszuprobieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Unternehmen online immer Bewertungen haben wird, unabhängig davon, ob es sich für eine Präsenz entscheidet oder nicht. Somit können Unternehmen ohne Verzeichnis und Bewertungs-Präsenz durch schlechte Bewertungen ihr Geschäft verlieren, ohne es überhaupt zu wissen.

Dies ist ein weiterer Grund, weshalb KMU besser beraten wären, ihre Zeit lieber dafür und nicht für Social Media zu nutzen.

Es gibt viele spezialisierte lokale Verzeichnisse für jede Branche. Das Informations- und Überprüfungsprofil eines Unternehmens muss in allen korrekt erscheinen. KMU, die das gut gemacht haben, können dann vielleicht schon über die Nutzung von Facebook nachdenken, aber erst, nachdem sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben!

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31 Jul, 2019